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Veleda ist der Name einer der wenigen Frauen , die uns-neben Thusnelda-überliefert sind. Sie war eine Cheruskerfürstin , aus dem Stamm der Brukterer.Am Aufstand gegen die Römer unter Arminius waren sie maßgeblich beteiligt,ja sie eroberten den Legionsadler der 19.römischen Legion. Ihr Land ist daraufhin mehrfach von römischen Rachefeldzügen zerstört worden. Die Cherusker brachten sich aber selbst durch Bruderkämpfe an den Rand der Ausrottung, die Brukteter spielten bereits wieder eine führende Rolle bei einem neuen Aufstand (69 n.Chr). Dieser Krieg war-nach der Varusschlacht- der mit den schwersten Verlusten, den die Römer je auf Germanischen Boden zu beklagen hatten. Ihre Kastelle wurden zerstört, ebenso ihre Legionslager und ihre Schiffe wurden auf dem Rhein gekapert. Geführt wurde der Aufstand durch den Bataverfürst Civilis -der ohne Veleda nie solche Erfolge hätte feiernkönnen. Den Veleda war das geistige Oberhaupt des Volksaufstandes , sie wird als außergewöhnliche Frau , an deren medialen Kräften es keinen Zweifel gab, beschrieben. Ihre Prophezeihungen wurden darauf abgestimmt , die einzelnen Stämmeauf ein Ziel einzuschwören :Ein germanisches Königreich unter Julius Civilis . Ihr wurde ein Geschenk gemacht.: es war der Kopf des Munius Lupercus , seines Zeichens Ledionskommandeur , der vornehmste Kriegsgefangene- er kam aber schon auf dem Transport ums Leben. Da es mit einem Römischen Offizier nicht geklappt hat,mußte etwas anderes her ie Bataver-einer der wenigen germanischen Stämme die den Krieg zur See beherrschten , hatten ein Raid auf die römische Flotte geplant. Ihre Kampfschwimmer ließen sich auf die im Rhein ankernden Galeeren zutreiben und kaperten das Flaggschiff . Der neue Oberbefehlshaber Petilius Cerialis auf dem sie es abgesehen hatten, hatte aber kurz zuvor das Schiff verlassen ,er lag in seinem luxoriösem Zelt am Ufer mit einer Agrippinenserin (Kölnerin) deren Name auch bekannt ist : Claudia Sacrata (ein Schelm der jetzt Böses dabei denkt). So gaben sich die Piraten mit dem Schiff zufrieden. Es wurde rheinabwärts zur Lippe geschleppt und wurde unweit des Turmes der Seherin verankert.
Archäologisches am Rande: 1926 fanden Archäologen bei Ausgrabungsarbeiten in der alten lateinischen Stadt Ardea ein Marmorbruchstück. Darauf : Griechische Schriftzeichen ; allein die Inschrift war Interessant : es wurde erzählt von einer "HOCHGEWACHSENEN JUNGFAU NAMENS VELEDA, DIE VEREHRT WIRD BEI DEN RHEINWASSERTRINKERN. Damit konnte niemand anderes gemeint sein , als die Seherin Veleda- zu der weiteren Beschriftungen (rekonstruiert) heisst es ; "....damit Du (Kaiser Vespasian) sie nicht beschäftigungslos fütterst , soll sie fegen und die Bronzelampe des Tempels schneuzen" /
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