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Sigurd



Noreia-oder der Alptraum der Römer
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Noreia war eine antike Stadt im östlichen Alpenraum, die Hauptstadt des Königreichs Noricum. Sie ist bis heute nicht eindeutig lokalisiert.
Möglicherweise gab es auch mehrere Noreias. Dafür sprechen zwei gleichlautende Einträge in der Tabula Peutingeriana, einer spätrömischen Straßenkarte. Das ältere Noreia mit etwa 3,5 km im Durchmesser und eine neue gleichnamige Stadt mit den Ausmaßen von 7,5 mal 3,4 km könnten sich in der heutigen Steiermark befunden haben.

-Einige Forscher meinen, dass Noreia mit der ausgegrabenen keltisch-römischen Stadt auf dem Magdalensberg in Kärnten identisch sein könnte.
-Des Weiteren wird Noreia auch am Zollfeld in Kärnten und im Bereich von Liebenfels im Glantal vermute.
-Möglichkeit ist noch die Umgebung des Klopeiner Sees in Kärnten:

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/...881676/index.do

In der Nähe des Orts siegten 113 v. Chr. Kimbern und Teutonen in der Schlacht bei Noreia über ein römisches Heer. Es ist aber nicht geklärt, ob der Ort der Schlacht mit der Hauptstadt des norischen Königreichs identisch ist.
Die Schlacht bei Noreia fand im Jahre 113 v. Chr. zwischen dem römischen Konsul Papirius Carbo und den Kimbern, Teutonen sowie den Ambronen statt.
Die Schlacht stellt die erste urkundliche Erwähnung germanischer Stämme dar.

Die starke Schlüsselfestung Noreia an dem unbezwinglichen Pass des Steirergrabens gebot ihnen jedoch Halt, ebenso das Herannahen des römischen Heeres, das sich laut Appian ursprünglich am Pass von Pontafel aufstellte, um einem kimbrischen Einfall in Italien vorzubeugen, dann aber den Kimbern entgegenzog.

In Unterhandlungen mit dem Konsul Gnaeus Papirius Carbo erklärten die Gesandten der Kimbern ihre Bereitwilligkeit, das Land zu verlassen. Der Konsul gab der Gesandtschaft einheimische Führer mit, die sie auf einem Umweg in das Lager zurückführen sollten. Er selbst eilte auf dem kürzeren Weg voraus, um die bei Noreia lagernden Kimbern hinterrücks zu überfallen.[4]

Der Kampf muss daher am Nachmittag begonnen haben. Die Vorgänge vor der Schlacht lassen sich aus dem Bericht Appians mühelos rekonstruieren. Die germanischen Gesandten trafen den Konsul wahrscheinlich am nördlichen Krappfeld in der Gegend zwischen Kappel und Silberegg.

Norische Führer geleiteten die Gesandtschaft auf dem heute noch viel benützten längeren Weg von Silberegg über Zeltschach und den Sattelbogen in die Gegend von Noreia. Indessen zog das römische Heer auf der uralten Straße sechs Stunden Wegs über Guttaring und Hüttenberg durch den Steirergraben und griff die Kimbern auf dem Hörfeld an.

Reste des Kimbernlagers konnten im Gebiet von Aich in der Nähe von Noreia auf den westlichen Höhen des nördlichen Hörfeldes, auf der sogenannten Hochweide am Reidingpichl, festgestellt werden. Das Gelände von Aich bildet eine weite Mulde, die einer größeren Volksmasse bequem Unterkunft und durch die wallartige Erhebung der flachen Ränder und ihren ziemlich starken Abfall guten Schutz bot.

Das Schlachtfeld auf dem nördlichen Hörfelde ist 600 bis 800 m breit und bietet Raum genug zur Entwicklung der Schlachtlinie. Nach der damaligen römischen Manipulartreffentaktik, wie sie Polybios schildert, brauchte eine Legion mit dem Normalstand von 4200 Mann Infanterie und 300 Reitern für die Aufstellung der Schlachtordnung eine Frontbreite von durchschnittlich 180 m (1 Stadion = 185 m) und eine Tiefe von 100 m; an den Flanken nahm die Kavallerie Aufstellung. Es ist zu vermuten, dass die Römer eine solche normale Schlachtordnung aufstellten, die jedoch von den Germanen durchbrochen und überrannt wurde. Für die römische Kriegführung war daher kein Raum mehr gegeben. Lediglich ein Gewitter verhinderte die totale Vernichtung der Römer, da die Germanen das Gewitter für den Zorn der Götter hielten, was sie mehr fürchteten als alles andere.
(furchtlos seien die Germanen, nur Blitz und Donner fürchteten sie panisch, sie hatten Angst, ihr Gott Donar ließe den Himmel auf sie einstürzen. Wegen der göttlichen Zeichen ließen sie von den geschlagenen Legionen ab. Rom entging nur knapp einer kompletten militärischen Katastrophe.)
Laut dem römische Schriftsteller Diodor :

-Im Kampf jubelten sie, weil sie hofften, das Leben auf ruhmvolle und beglückende Art verlassen zu dürfen.
-Mit der Schnelligkeit und Gewalt eines Feuersturms griffen sie an: Tollkühn und unerschrocken, mit tierischen Stimmen und furchtbaren Schreien


Links:
http://www.noreia.at/289.htm
http://www.pax-et-gaudium.de/uploads/aus...4/kimbern34.pdf
http://www.suehnekreuze.eu/html/body_noreia.html

Literatur dazu:
http://www.amazon.de/Noreia-Keltensiedlu...e/dp/3205775848

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